Es ist geschaftt:
Endlich konnte der Neubau unseres Hauses in Besitz genommen werden. „Auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie, durften Handwerker, die aus Österreich kommen, nicht mehr einreisen. Das hat zu einigen Verzögerungen geführt“, so der Heimleiter Andreas Heuck. Die Verspätung in der Zeitplanung wurde aber fast aufgeholt und sowohl Bewohner als auch Mitarbeiter konnten das neue „Haus C“ in Besitz nehmen.
Damit man sich für jede neue Bewohnerin und jeden neuen Bewohner Zeit nehmen konnte, wurder Umzug von Alt- in den Neubau auf mehrere Tage gestreckt. Alle wurden mit einer Rose und einem Glas alkoholfreiem Sekt oder Orangensaft begrüßt. Fleißige Helfer hatten dafür gesorgt, dass die Bewohner in ihrer neuen Bleibe gleich die ihnen bekannten Dinge aus dem bisherigen Zimmer vorfanden.
Die Gemeinschaftsräume sind weitläufig und hell und laden zum Verweilen ein. Hier können die Mahlzeiten gemeinschaftlich eingenommen werden und man trifft sich zu Spiel- und Gesprächsrunden.
Die Zimmer sind geräumig. „Einfach zum Wohlfühlen“, kommentierte eine Bewohnerin ihr neues Domizil.
Zum Wohlfühlen trugen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei, die mit großem Engagement das Einleben erleichterten.
Nach den ersten Tagen in der neuen Umgebung wurde dann noch eine kleine Einweihungsfeier organisiert. Nach Sekt und Rose beim eigentlichen Umzug gab es nun Brot und Salz. Das war weniger ein praktisches Geschenk für die neue Wohnung, als vielmehr ein Segens- und ein Glückwunsch. Brot und Salz gehören zu den Grundnahrungsmitteln schlechthin, wobei das Brot das „tägliche Brot“ symbolisiert und Salz früher zu den kostbarsten Besitztümern eines Haushaltes gehörte.
Im Mittelalter wurden sogar erbitterte Kriege um das Salz geführt. Die historische Erzählung „Der Rosenheimer Salzkrieg“ von Carl Oskar hat eine solche Auseinandersetzung zum Inhalt und wurde schon als Stadtspiel aufgeführt.
Für den musikalischen Rahmen sorgte die „Willinger Musi“. Diesmal in kleinster Besetzung (vier Bläser), um den erforderlichen Mindestabstand gewährleisten zu können. Für echtes italienisches Eis sorgte das Bad Aiblinger Eiscafé Venezia, das in den zurückliegenden Jahren immer wieder bei den Sommerfesten des Hauses für süße Abkühlung sorgte.
Die örtliche Tageszeitung nahm das Ereignis zum Anlass, über den Fortgang der Neu- und Umbauarbeiten zu berichten.

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